Ein Blog von Dieter N

33.000 Tote durch resistente Keime jährlich in Europa


Immer mehr Menschen infizieren sich in Deutschland mit multiresistenten Krankenhauskeimen. Die Folgen sind schwerwiegend: jahrelang offene klaffende Wunden oder auch Amputationen. Die europäische Arzneimittelbehörde schätzt, das jährlich 33.000 Menschen in Europa an multiresistenten Keimen sterben, weil bei Ihnen Antibiotika versagen. Selbst kerngesunde Menschen könnten sich bei Operationen mit den multiresistenten Keimen anstecken.

Wenn sich beim Einsatz von Antibiotika und in der Hygiene nichts ändert, wird sich die Zahl der Toten durch multirestente Keime wohl drastisch erhöhen. Das geht aus einer Analyse einer Berliner Forscherin im Auftrag der Grünen-Bundestragsfraktion hervor.

Nach Hochrechnung einer britischen Studie könnten im Jahr 2050 bereits 10 Millionen Menschen an Superkeimen sterben, mehr als an Krebs.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet multiresistente Erreger als einer der größten globalen Bedrohungen. Schon jetzt sterben weltweit 700.000 Menschen jedes Jahr an Infektionen, bei denen Medikamente versagen.

Superkeime sind so gefährlich wie ein Atomunfall, doch diese Erreger bedrohen die ganze Welt. Dies äußerte der Arzneimitttelexperte Prof.Dr. Fritz Sörgel, Institutsleiter IBMP - Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung.

 

Bei einer bakteriellen Infektion durch "Krankenhauskeime", spricht mann von " Nosokomialen Infektionen". Der Begriff "Nosokomiale Infektion" bezeichnet Infektionen, die sich ein Patient in einer Einrichtung des Gesundheitswesens zuzieht. Laut Definition werden alle Infektionen, die 48 Stunden oder später nach der Aufnahme in die Klinik festgestellt werden, als nosokomial eingestuft.

 

 

 


 



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